Quest for the Kiwi

KfH: Auf der Suche nach dem Kiwi erst ein bisschen Pech beim Fotografieren, doch dann noch die Überraschung!

Wenn ich schonmal in Neuseeland bin, dann will ich natürlich auch ein paar echte, lebendige Kiwis sehen! Ich meine den Vogel natürlich. So ganz einfach gestaltet sich das leider nicht, denn er ist mitlerweile durch das von den Menschen eingeführte Possum und Hunde sehr stark dezimiert. Darüber hinaus ist er auch noch nachtaktiv und kommt genau da, wo ich bin, NICHT vor.  Schlechte Ausgangsbedingungen also. Aber zum Glück gibt’s hier einen Wildpark, der ein Kiwi-Haus hat, in dem auch tagsüber tiefe Dunkelheit herrscht. Und zwar gut per Bus erreichbar. Also habe ich mich am Sonntag aufgemacht, einen Kiwi zu treffen.

Zuerst gab es einen sehr schönen Rundweg durch das Gelände, an dem entlang viele einheimische, aber auch eingeführte, Fische, Vögel und Säuger zu sehen waren. Erst ganz am Ende geht es in ein dunkles Haus.

Die Augen mussten sich recht lang an die Dunkelheit gewöhnen, und man musste sehr ruhig und aufmerksam sein, um die scheuen Tiere in ihren Gehegen erspähen zu können. Am besten waren sie zu finden, indem man auf das Geraschel gehört hat. Blitzlichtfotos waren natürlich verboten, denn das hätte sie erschreckt, genauso wie Streicheln. Ich habe alles versucht, mit allen Tricks gearbeitet, um ein Foto hinzubekommen, ehrlich Jens! Aber es war zu dunkel und ich besitze leider keinen Infrarot-Blitz.

Kiwis sind etwas verrückte Tiere: Es sind flugunfähige Vögel, sie haben nicht mal mehr wirklich sichtbare Flügel. So laufen sie also nur auf ihren Beinen umher, erinnern ein wenig an Pinguine dabei, und wirken etwas unbeholfen. Der Körper ist sehr rundlich, darauf sitzt ein ebenfalls rundlicher Kopf, und daran ist ein ewig langer Schnabel. Damit stochern sie in der Erde herum und suchen nach Nahrung. Sehr hilfreich ist dabei, dass die Nasenlöcher ganz vorne an der Spitze liegen, und nicht wie bei den meisten Vögeln in der Nähe des Gesichts.

Beim Warten auf den Bus dann doch noch die Überraschung: Auf einmal saß

Albert

Albert

ein Kiwi auf meinem Schuh! Ich habe ihn Albert genannt (bitte englisch aussprechen!) und mitgenommen, er sitzt jetzt entweder in meinem Zimmer im Regal oder begleitet mich auf meinen Touren 😉

2 Responses to “Quest for the Kiwi”

  1. [private Nachricht von Dir]
    Du Scherzkeks ! Beim ersten Lesen habe ich die Geschichte von „Albet“ tatsächlich geglaubt ! (Weißt du übrigens, dass Albert der zweite Vorname deines Vaters ist ? Wie bist d u auf diesen Namen gekommen ?) Bei Vergrößerung des Fotos konnte ich allerdings erkennen, dass weder Schnabel noch Füße so ganz exakt deiner zoologischen Beschreibung entsprechen. Hat so ein Kiwi eigentlich Ohren für den bewussten Knopf darin – oder ist es ein Keinohralbert ?
    Gute Nacht , Mama

  2. Moin!
    Wollte nur mal grad Hi sagen und dir die besten Grüße ausm tiefverschneiten Moers senden – coole Sache mit dem Blog, weiter so und viel Spaß die nächsten Tage!

    Grüße,
    Dein Karl

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