Geologie Canterburys

Canterbury Plains am Fuße der Port Hills

Nach den Ausflügen am Wochenende musste ich mich ja denn doch noch mal mit der Geologie von Neuseeland und der Umgebung ein wenig vertraut machen:
Die Inseln liegen auf der Naht zwischen zwei Kontinentalplatten, der Australischen und der Pazifischen. So gibt es recht viel seismische Aktivität, heiße Quellen, Vulkane und ab und zu ein Erbeben, und so haben sich auch die Southern Alps auf der Südinsel gebildet, genau wie ihre Namensvettern in Europa. Im Südosten der Berge hat sich dann eine Vulkaninsel aufgetürmt, die heutige Banks Peninsula. Die freie Fläche zwischen Alpen und Banks Peninsula ist von den verschiedenen Flüssen dann mit Material aus den Alpen aufgespült worden und bildet nun die absolut flachen Canterbury Plains. Die alten Krater der Vulkane sind heute die Buchten von Lyttelton und Akaroa, super Natur-Häfen. Die Banks Peninsula fängt direkt hinter Christchurch an und gehört mitlerweile auch zu dessen Regierungsbezirk. Die Flüsse spülen immer noch viel Material herunter und haben daher ein recht eigentümliches Aussehen, es sind verflochtene Flüsse.
Zur Landgewinnung braucht man also nicht unbedingt Niederländer und Araber mit Kohle (bzw. Öl) sondern nur nen Berg, ein bisschen Wasser vom Himmel und ein paar Millionen Jahre Zeit.
Achja: In den Legenden der Maori war die Südinsel ein Kanu, auf dem Māui saß und die Nordinsel aus dem Meer gefischt hat.

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