Detour
KfH: Umweg nach Te Anau im Süden, super Kajak-Trip auf dem Milford-Sound, jede Menge Landschaft.
Aus verschiedenen Gründen, hab ich mich entschieden, zunächst noch einen „kleinen“ Umweg zu machen. Statt direkt nach Norden, brach ich am Montag erstmal Richtung Süden auf. Timaru, Oamaru, Dunedin auf dem Weg durchquert, dann in Balclutha nach Westen gewandt kam ich gegen 1800 Uhr im Dunkeln in Te Anau (so wie Keanu Reeves, nur mit T statt K) an. Nach ein kurzen Plausch mit der Rezeptionistin die Entscheidung für den folgenden Tag: Kajaking im Milford Sound.
Dazu war allerdings ein kleines Opfer nötig: Aufstehen um 0645, denn bis Milford Sound sind 129km zurückzulegen. Im Dunkeln und über ne teil-gefrorene Bergstraße. Zum Glück hats nicht geschneit, und sooo kalt ists auch nicht, nicht mal Frost auf dem Auto, so wie die letzten paar Wochen in Christchurch.
Aber die Dunkelheit hat auch ihr Gutes: Sie hilft konzentrieren, indem sie den Ausblick auf die – wie üblich – aaawesome Landschaft versperrt. Hab ich dann auf dem Rückweg festgestellt.
Die letzte halbe Stunde ists hell genug, und ein verrückter Tunnel, der während 4 Jahren durch den Fels gesprengt wurde, erlaubt die Zufahrt zum Milford Sound, eigentlich nicht wirklich ein Ort, sondern mehr eine Ansammlung von Campingplätzen und Lodges.
Mit 4 anderen Kajakern und der Guide paddeln wir auf unseren 3 Kajaks durch die Landschaft. Unglaublich, nicht zu beschreiben. Kommt selbst her und guckt. Die 1.700 Meter hohen, schneebedeckten Berge steigen senkrecht aus dem Wasser, Moose bilden einen Teppich auf den rauen Felsen, der den Wurzeln der Bäume gerade eben so genug Halt gibt. Unter uns nochmal 300 Meter Wasser. Hier und da Wasserfälle, die aus Felsspalten strömen. Das Wetter ist perfekt, strahlender Sonnenschein
Und als ob das noch nicht genug wäre, treffen wir unterwegs noch eine Gruppe Delphine, die ein paar Minuten lang um uns herum und unter uns hindurchschwimmen.
Albert war so beeindruckt, dass er beschloss, bei ihnen zu bleiben. Im einen Moment noch an Bord, im nächsten schon schwimmen mit den Delphinen 🙁 Aber er hat mir die Nummer von einem seiner Zwillingsbrüder dagelassen.
Auf dem Rückweg gab’s dann doch noch Foto-Gelegenheit für die tollen Landschaften auf dem Weg. Schließlich konnte ich nicht so schnell fahren, aus Sorge ohne Sprit auf halber Strecke liegenzubleiben. Völlig unbegründet, natürlich.















Alter … is dat schön da!
Wow, sieht ganz schön beeindruckend aus! Cool, dass du noch dazu kommst, mehr von der Insel da unten zu sehen. Wie fährt der Rechtslenker denn so? Fahrwerk verzogen? 🙂
Matthias nimmt mir das Wort aus dem Mund : Wow !!! Mama
Hallo Hanno,
Matthias hat mich gerade auf diese wunderschönen Bilder aufmerksam gemacht und ich dachte, ich meld mich endlich mal wieder, wo ich schon so lange nichts von mir habe hören lassen, noch nicht mal ordentliche Geburtstagswünsche hast Du bekommen… . Aber wie ich sehe geht es Dir hervorragend. Ich bin echt neidisch und erstaunt, dass Du überhaupt wieder kommst 😉 Wünsch Dir ganz viel Spaß auf Deinem Roadtrip.
Meike
[private Nachricht von Dir]
Hey Hanno,
klingt toll und sieht auch super schön aus! Bin gerade echt neidisch… ich hoffe du genießt Neuseeland! Aber da brauche ich mir wohl keine Sorgen zu machen 🙂
Sorry, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet hab… Wie lange bist du denn eigentlich noch in NZ?