Düsseldorf-Dubai
Kurz für Holger (KfH): Abschied mit Sack, guter Flug, erste arabische Erfahrungen
Der Dienstag kam also, die Vorbereitungen hatte ich getroffen, gepackt noch nicht. Den größten Teil der Strecke (mit Emirates) durfte ich 30 kg mitnehmen, aber auf dem letzten Schlag von Auckland nach Christchurch dann nur 23. Nach einigem Hin- und Her hatte ich dann auch meinen Dickopf durchgesetzt, den Seesack anstatt eines Rollkoffers durchgesetzt und mit 26 kg Klamotten gefüllt. Die 3 kg Übergewicht riskierte ich. Die Fahrt zum Flughafen mit meinen Eltern führte mich zum Verabschieden noch bei Karl vorbei, dann gings nach Düsseldorf. Am Flughafen keine Probleme, der Sack musste bei „bulky baggage“ durch, dann die letzte Verabschiedung. So langsam wurde mir doch ein bisschen mulmig. Ein halbes Jahr Neuseeland … ist vielleicht doch nicht so ganz wie zwei Wochen Segeln in Friesland. Nunja, aber zurück ging jetzt nicht mehr. Also ab durch die Sicherheitskontrolle. Es sollte nicht die letzte sein! Messer hatte ich zwar nicht dabei, aber Notfall-Shampoo und Sonnencreme sind natürlich trotzdem nicht erlaubt. Dumm.
Am Abfluggate hatte ich dann tatsächlich noch WLAN und konnte eine Live-Reportage per ICQ abgeben. Dann einsteigen in den A330-200, 2 Gänge, 2-4-2 Sitze, 3 Klassen. Den Platz hatte ich mir natürlich online ausgesucht, daher keine Überraschung, am Fenster direkt hinter dem Flügel zu sitzen. Erfreulich aber, dass der Platz neben mir frei blieb. Der Start verzögerte sich dann noch ein bisschen, wegen des Schnees mussten wir erst noch zur De-Icing-Bay. Zum Schlafen war ich aber zu wach, zu aufgeregt und durch das In-flight-Entertainment-System zu sehr abgelenkt, konnte nämlich Filme gucken, das live-Video-Bild von draußen verfolgen und am Ende dann einem Radio-Podcast lauschen und endlich doch für eine Stunde einnicken.
Bei der frühmorgendlichen Landung in der Dunkelheit zu den Klängen von Fleetwood Mac war ich dann aber doch wieder wach und beeindruckt vom Dubaier Flughafen. Was sich noch steigerte, als ich den von Innen sah. Riesige Hallen, ewig lange Galerien, unglaublich aufwändige, moderne Architektur. Kurz noch Geld tauschen: 150 Dollar in 515 Dirham. Endlich raus aus dem Gebäude (natürlich nicht ohne Security-Check) war die Sonne gerade aufgegangen und ich müde genug, um dem erstbesten Taxifahrer auf den Leim zu gehen. Die ersten 75 Dirham gingen also schonmal für die viertelstündige Taxifahrt zum Youth Hostel drauf. Nach meinen späteren Erfahrungen mit dem ÖPNV in Dubai und in meinem gegenwärtigen Zustand war das aber wohl eine lohnende Investition. Das einchecken im Hostel ging dann auch gut, die Reservierung per Internet hätte ich mir aber natürlich sparen können. Platz genug. Dann ab in das 5-Bett-Zimmer und ENDLICH SCHLAFEN.
Filed under: Allgemein, Anreise on Januar 11th, 2010 | No Comments »


