ContMAS: Klingt komisch…

...is aber so!

Was kann es also? Es kann den Transportweg eines Containers durch einen Hafen darstellen, also die einzelnen Schritte, vom Schiff, über Kran, der Fläche darunter, dem Transportwagen (Straddle Carrier) bis zum Lager. Es kann die Zeit, die so ein Transport benötigt, ausrechnen. Und es bietet jede Menge mögliche Ansatzpunkte und Erweiterungsmöglichkeiten. Eine davon ist, den „optimalen“ Stellplatz für einen bestimmten Container herauszufinden. Im Moment wird der einfach zufällig ausgesucht. Aber alles ist so vorbereitet, dass der genetische Algorithmus von Thomas zur Optimierung der Containerverteilung im Hafen zur Bestimmung genutzt wird. Der ist recht glücklich darüber, sich nicht wieder sein eigenes Modell bauen zu müssen, sondern auf eins zurückgreifen zu können.

Ich meinerseits greife auch auf etwas zurück, und zwar auf eine „Visualisierung“ von einem Kommilitonen in Deutschland, Nils. Er hat für sein Projektseminar/Bachelorarbeit etwas entwickelt, was theoretisch alle möglichen sich-bewegenden Ob- oder Subjekte mit einer bestimmten Technik darstellen kann. In der letzten Woche haben wir zum ersten Mal versucht, unsere beiden Teile zusammenzuschmeißen, also mein Modell irgendwie sichtbar zu machen, so dass man auch SIEHT, wenn ein Straddle Carrier durch den Hafen fährt, und nicht nur eine langweilige Textausgabe bekommt wie „Fahre los.“ – „Bin angekommen. Habe 1 Minute gebraucht.“ Und bei dem Versuch ist es nicht geblieben. Innerhalb von 3 Tagen haben wir es zum Laufen gebracht, und das war ein schönes Erfolgserlebnis.

Wir beide greifen auch noch auf etwas anderes zurück, nämlich auf die schon häufiger erwähnten „Multiagentensysteme“ und „Ontologien“. Was hat es damit auf sich? Das sehen wir dann beim nächsten Mal. Aber jetzt kommt eh nichts mehr, also: Abschalten!

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